Programm 2010-2015


1) Lebensqualität braucht Umweltschutz!

- Grüne weiterhin Garant gegen intensive Verbauung

 

 

 

- Erhaltung u. Sicherung der Naherholungsräume, konsequente Einhaltung der Raumordnung (Grünflächen, Schutzzonen etc.).

- Neuer Bebauungsplan zum Schutz vor zu intensiver Verbauung

 

 

- Personelle Aufstockung der Baubehörde.






- Erstellung eines umfassenden Energiekonzeptes für Klosterneuburg. Stärkung der Alternativ Energieversorgung der Gemeinde.

 

 

- Keine Kürzungen, sondern weiter Ausbau der Förderung von Alternativenergien wie Solar, Photovoltaik, Biomasseanlagen,

 

 

 

Wärmedämmung, etc. (In den Jahren der Mitregierung der GRÜNEN wurden die Förderungen fast verdreifacht.)




- Erhalt des Baumbestandes und der Grünbereiche
im städtischen Bereich.




- Verhinderung Golfplatz „Weißer Hof.
Es werden nur zwei Parteien sein, die die ÖVP im Rahmen einer (wenn) notwendigen Mehrheitsfindung für eine Koalition, für oder gegen eine Flächenumwidmung beeinflussen können. Ist es die SPÖ, dann wird der Golfplatz gebaut! Sind es die Grünen, kann er verhindert werden.

Um die vielen Anfragen an die GRÜNEN wie es nach dem 14.März hinsichtlich der möglichen Umwidmung des Geländes beim „Weißen Hof“ und einem möglichen weiteren Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP aussieht, halten die Grünen Klosterneuburg unmissverständlich fest:

Die Grünen Klosterneuburg werden keinerlei Umwidmung des Geländes zur Errichtung eines Golfplatzes zustimmen.

Dies ist auch eine klare Bedingung für ein mögliches weiteres Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP Klosterneuburg.

Sollte die ÖVP auf die Umwidmung bestehen, oder dies aus der Vereinbarung heraus nehmen wollen, werden die Grünen Klosterneuburg kein Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP schließen.

Das Szenario nach Sonntag, den 14.März ist also folgendes:

A) Erhält die ÖVP Klosterneuburg die absolute Mehrheit, wird umgewidmet werden und der Golfplatz wird kommen.

B) Erhält die ÖVP Klosterneuburg nicht die absolute Mehrheit wird es nur zwei mögliche Partner geben, SPÖ und Grüne.

C) Mit der SPÖ als Partner wird die Umwidmung und der Bau erfolgen.

D) Mit den Grünen als Partner wird es keine Umwidmung und keinen Bau geben.






- Einführung Klosterneuburger Umweltpreis





- Ausbau des umweltfreundlichen Beschaffungswesen (FAIR TRADE) sowie sozial verträglicher Produkte in der Gemeinde: Recyclingpapier, möglichst PVC-. FCKW¬bzw. HFCKW-freie Produkte, kein Tropenholz.



2) Lebensqualität braucht Verkehrsentlastung




- Keine Donaubrücke als Anbindung zur A 22 Donauuferautobahn welche als Ausweichstrecke zur Nordbrücke zusätzlichen Verkehr nach Klosterneuburg bringt.

 

- Keine Realisierung des Tunnelprojektes



- Erstellung eines umfassenden zukunftsweisenden Verkehrskonzeptes

- Stadtplatz Tempo 30

- VOR - Kernzonenerweiterung

- Stadtbus Optimierung durch kundenfreundliche Linienführung



 
- Franz Josefs Bahn: 15 Minutentakt bis 20 Uhr, danach Halbstundentakt bis Mitternacht.

- Verbesserung Service Fahrkartenautomaten auch Bahn-Bus Kombi-Tickets Abgabe



 

- Konsequente Weiterführung des Ausbaus des innerstädtischen Radwegnetzes (z.B.: Radwege. Fahren gegen die Einbahn, Wohnstraßen, etc.)

 

 

- Ausbaus des 3 Täler Radwegnetzes




- Weiterführung der Radbörse


3) Lebensqualität braucht ökologischen Stadtumbau!



- Stadteigenes Zentrumsparkhaus mit 1 Stunde kostenlosen Parken.


- Bessere Verbindung Obere und Untere Stadt.




- CitymanagerIn zur Belebung des städtischen Bereichs und der Kaufkraft.
 



- Verstärkter Ensembleschutz von einzelnen Gebäuden im Interesse des Stadtbildes.



4) Lebensqualität braucht Demokratie und Kontrolle




- Speakers Corner für Bürgeranliegen.

Am Beginn jeder Gemeinderatssitzung sollen 30 Minuten für direkte Bürgeranliegen reserviert werden. Nach Voranmeldung können bei jeder Gemeinderatssitzung 3 Anliegen (Einzelpersonen oder eine SprecherIn für eine Gruppe) jeweils bis max. 10 Minuten den MandadarInnen ihr Anliegen präsentieren. Die Anliegen werden einem Ausschuss zugeteilt, der die Thematik behandelt. (Zu diesen Tagesordnungspunkt kann die vortragende Person auch in den Ausschuss geladen werden.) Auf jeden Fall muss bis zur darauf folgenden Gemeinderatssitzung die Person über das Ergebnis der Ausschussberatung informiert werden.



- Förderung der demokratischen Einbindung Jugendlicher in die demokratischen Entscheidungsprozesse (z.B.: Demokratieforen, Internetclubs, Jugendgemeinderat, etc.).




-
Weiterer Ausbau des E-Government Services für die Bevölkerung, wie bei Gebühren- und Abgabenverrechnung, Anmeldungen, etc. per Internet.


5) Lebensqualität braucht Soziale Bedingungen



- Weiterführung der erfolgreich begonnen Fraueninitiativen wie Frauenpreis, Women in the City, Gender Budgeting, etc.



- Ausbau der barrierefreien Stadtgestaltung Akustische Ampelanlagen, Enthinderung von öffentlichen Gebäuden. Vermeidung von schweren Türen und Türschließern, etc.


6) Lebensqualität braucht eine junge erlebenswerte Stadt




- Sicherung der Weiterführung des Streetworking Projekts.



- Nonprofit Jugendtreffs verteilt über die Katastralgemeinden



- Schaffung von Abenteuerspielplätzen Naturnahe Gestaltung im Bereich des Donauarms im Strandbad mit Kletter-, Versteck- und Schwingmöglichkeit („Abenteuerinsel")



- Aufwertung des Strandbades als Naherholungsgebiet, Freigabe eines der beiden unteren Donauarme zum Surfen!



- Öffentlicher normgerechter Fußballplatz für Hobbymannschaften und FreizeitsportlerInnen!



- Freier Eintritt in die Klosterneuburger Museen für Jugendliche bis 19Jahre
!

7) Lebensqualität braucht ein breiteres kulturelles Angebot



- Weiterführung des Sommer Open Air Kinos!



- jährliches Stadt- und Straßenfestival.




- Initiative für eine gemeinsame Klosterneuburger Kulturcard! (Mit einer Karte in alle Klosterneuburger Musseen!Berechtigt zum Eintritt in den städtischen Museen, in Stiftsaustellungen und in die Sammlung Essl).